Gehölz nutzen, um Futterlager zu strecken
Futtergehölz
Für die Verfütterung geeignet sind folgende Gehölz-Arten:
- Feld- & Bergahorn
- Hartriegel
- Haselnussstrauch
- Esche
- Weisse Maulbeere
- Sommer- & Winterlinde
- Herzblättrige Erle
- Silber- und Salweide
- Ulme
Auch Obstbaumkulturen und Reben können nach der Haupternte beweidet werden zur Nutzung des Laubes als Futter. Gerade bei Schafen und Ziegen ist aber ein grosses Risiko von Verbiss an Ästen und Trieben vorhanden. Kühe können durch das Scheuern an den Kulturen ebenfalls Schaden anrichten.
weiter Informationen: Agridea Merkblatt Futterhecken
Nutzungsmöglichkeiten
Laub und Zweige liefern neben Energie und Protein sehr viele Mineralstoffe. Und je nach Art sind weitere Inhaltsstoffe für die Tiergesundheit interessant. Weide enthält schmerzlindernde & entzündungshemmende Stoffe. Haselnuss fördert die Verdauung, Esche wirkt stoffwechselanregend und Hartriegel kann bei Durchfall unterstützen.
Waldränder und BFF-Hecken dürfen in der Vegetationsperiode nicht geschnitten werden, oder höchstens zur Freihaltung von Strassen und Wegen.
Die Beweidung des Krautsaums entlang BFF Hecken ist dieses Jahr aber vorzeitig möglich im Kanton Zürich:
Vorzeitige Beweidung von Biodiversitätsförderflächen (BFF)
Die vorzeitige Beweidung von extensiv genutzten Wiesen (Code 0611), wenig intensiv genutzten Wiesen (Code 0612) und Uferwiesen (Code 0634) ist per sofort möglich. Die vorzeitige Beweidung von BFF-Flächen muss in den ÖLN-Aufzeichnungen mit dem Vermerk «Futtermangel» dokumentiert werden.