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Energie sparen auf dem Landwirtschaftsbetrieb

Wer Energie spart, spart auch Kosten. Beitrag aus Zürcher Bauer Nr. 38/2019

Die landwirtschaftlichen Betriebe verbrauchen viel Energie. Wenn Energie gespart werden kann, reduziert dies die Kosten und schont das Klima. 

Wer kennt es nicht, wenn die Stromrechnung oder die Rechnung für den eingekauften Treibstoff im Postfach liegt, schmerzt dies schon beim Anblick des Couverts. Es handelt sich meistens um sehr hohe Beträge, die in Rechnung gestellt werden. Es ist jedoch schwierig, sich einen genauen Überblick über die einzelnen Verbraucher zu verschaffen. 

Abhilfe können hier Beratungsangebote verschaffen. Eine sehr einfache Möglichkeit ist der Energie- und Klimacheck von AgroCleanTech. Unter www.energie-klimacheck.ch lassen sich potentielle Massnahmen schnell eruieren. Interessant bleibt zum Beispiel weiterhin für viele Betriebe die Photovoltaikanlage für die Produktion des Eigenstroms mit der Einmalvergütung. In der Westschweiz setzt AgroCleanTech zurzeit gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Beratungsdiensten das Projekt CEPAR (Conseil énergétique pour l’agriculture romande) um. Landwirtschaftsbetriebe werden mittels einem Benchmark auf ihre Energiesparpotenziale geprüft. Bei grossem Potenzial wird eine AgriPEIK Beratung empfohlen. Ein landwirtschaftlicher Berater prüft bei einem Betriebsbesuch die verschiedenen Verbraucher und schlägt in einem kurzen Bericht Massnahmen vor, mit denen Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit verbessert werden können. Durch die finanzielle Unterstützung bezahlt der Betrieb deutlich weniger. 

Mit Strom statt Diesel können die Kosten zum Teil ebenfalls deutlich reduziert werden. Wird eine Arbeit mit einem Elektromotor, anstelle eines Dieselmotors verrichtet, sind die Kosten für die Energie nur halb so hoch, dies unter anderem wegen dem sehr hohen Wirkungsgrad der Elektromotoren. Dazu kommen die einfache Wartung, die kompakte Bauform und der leise Betrieb des Elektromotors. Für sämtliche stationäre Arbeiten empfiehlt sich deshalb, wenn möglich Elektromotoren einzusetzen. Ein immer wichtigeres Thema hat auch die Nutzung elektrisch betriebener Fütterungssysteme. Allenfalls könnte auch ein akkubetriebener Futtermischwagen sowohl als autonomes Fahrzeug, als auch als Speicher für die Photovoltaikanlage genutzt werden, denn bei der Einmalvergütung sollte der Anteil des Eigenverbrauchs möglichst hoch sein.

AgroCleanTech unterstützt Landwirtschaftsbetriebe beim Einreichen von Förderanträgen bei der Klimastiftung Schweiz. Betriebe können so von Fördergeldern für die Einsparung von CO2-Emissionen durch Massnahmen wie Elektrifizierung von Futtermischwagen oder Ersatz der Öl- durch Holzheizung profitieren. Das neue Beratungsangebot startet ab dem 1. Oktober 2019. Mehr unter www.agrocleantech.ch oder auf der Strickhof Homepage.

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