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Wädenswiler Weintage

Referentinnen und Referenten 2027

Erfahren Sie mehr über die Referierenden der Wädenswiler Weintage. Klicken Sie im Programm auf einen Namen, um direkt zu diesem Profil zu gelangen.

Attilio Rizzoli

Marianne Balmer

Marianne Balmer ist Leiterin der Forschungsgruppe «Pflanzenschutzmittel – Wirkung und Bewertung». Diese beschäftigt sich mit Verhalten und Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln in der Umwelt, sie bewertet PSM-Risiken im Kontext der landwirtschaftlichen Anwendung und evaluiert, wie sich risikomindernde Massnahmen auf den Eintrag von PSM in die Umwelt auswirken. In ihren Projekten kombiniert sie experimentelle Forschung, Modellansätze und Datenanalysen.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 9:10 – 9:40

· 20 Minuten Referat, 10 Minuten Fragen

Trifluoressigsäure und andere PFAS – welche Rolle spielen Pflanzenschutzmittel?

Ist von «Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen» (PFAS) die Rede, sind meist längerkettige vollständig oder hoch fluorierte Verbindungen gemeint. Pflanzenschutzmittel tragen nicht zur Belastung der Umwelt mit diesen «klassischen» PFAS bei. Anders ist es bei Trifluoressigsäure (TFA), einer sehr kleinen und speziellen PFAS-Verbindung. TFA entsteht beim Abbau von fluorierten chemischen Verbindungen, wird in der Umwelt selber nicht weiter abgebaut, ist sehr gut wasserlöslich und mobil. TFA wird verbreitet in Wasser und Lebensmitteln gefunden, darunter auch Wein. Als wichtigste Quelle von TFA in der Umwelt gelten fluorierte Kältemittel aus Klima- und Kühlanlagen, gefolgt von Pflanzenschutzmitteln. Zurzeit gibt es noch keine Grenzwerte für TFA, Behörden in der Schweiz und der EU arbeiten der Regulierung von TFA und anderen PFAS.

Marianne Balmer

Attilio Rizzoli

Attilio Rizzoli ist Agronom und Mitarbeiter bei Agroscope in der Forschungsgruppe Neobiota am Standort Cadenazzo. Sein Schwerpunkt liegt auf Neobiota und invasiven Schadorganismen in der Landwirtschaft, insbesondere auf dem Japankäfer (Popillia japonica), der Goldgelben Vergilbung der Rebe und weiteren phytosanitären Risiken. Er arbeitet an Monitoring-, Risikoanalyse- und Bekämpfungsstrategien für die Schweizer Landwirtschaft.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 9:40 – 10:10

· 20 Minuten Referat, 10 Minuten Fragen

Neobita – Was ist schon heute Realität und was könnte als Nächstes kommen?:

Neobiota stellen die Landwirtschaft und insbesondere den Weinbau vor immer neue Herausforderungen. Einige Organismen und Krankheitskomplexe haben sich bereits etabliert und beeinflussen Produktion und Pflanzenschutz, während andere Arten aufgrund von Handel, Mobilität und Klimawandel zunehmend günstige Bedingungen vorfinden. Der Vortrag bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Schweiz und im europäischen Umfeld.

Anhand von Beispielen wie der Goldgelben Vergilbung, Popillia japonica und Erasmoneura vulnerate werden Erfahrungen aus Forschung, Monitoring und Praxis vorgestellt sowie aktuelle Herausforderungen und mögliche Präventions- und Bekämpfungsstrategien diskutiert. Darüber hinaus werden ausgewählte Organismen erwähnt, die künftig auch in der Schweiz an Bedeutung gewinnen könnten. Ziel ist es, die aktuelle Situation einzuordnen und einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen im Weinbau zugeben.

Matthias Porten

Herr Dr. Matthias Porten

Dr. Matthias Porten leitet am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel die Abteilung Weinbau und Oenologie sowie die Berufsbildende Schule Weinbau. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen im Weinbau, in der Weinbau- und Steillagentechnik sowie in der ökologischen Wirtschaftsweise. In Forschung und Wissenstransfer beschäftigt er sich insbesondere mit der Mechanisierung, Digitalisierung und Automatisierung des Weinbaus sowie mit der Frage, wie technische Entwicklungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll in der Praxis eingesetzt werden können.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 11:00 – 12:00

· 45 Minuten Referat, 15 Minuten Degustation

Vom Vollernter zur KI – neue Erntetechnologien und Automatisierung im Weinbau

Der Weinbau ist traditionell durch einen hohen Anteil an Handarbeit geprägt. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, steigende Lohnkosten und ausgeprägte saisonale Arbeitsspitzen machen eine weitere Mechanisierung jedoch unumgänglich. Gleichzeitig stossen die bisher eingesetzten Verfahren in verschiedenen Bereichen an ihre Grenzen.

Der nächste Entwicklungsschritt führt deshalb von der klassischen Mechanisierung über Precision Viticulture und Teilautomation hin zu einer zunehmend autonomen Bewirtschaftung. Sensorik, digitale Daten und künstliche Intelligenz sollen es künftig ermöglichen, Arbeiten gezielter auszuführen und Entscheidungen bis auf die Ebene des einzelnen Rebstocks zu treffen. Entscheidend ist dabei, dass die neuen Systeme nicht nur technisch funktionieren, sondern auch einen konkreten Nutzen für die Betriebe bieten und unter den kleinstrukturierten Bedingungen des Weinbaus wirtschaftlich eingesetzt werden können. Wie sich unterschiedliche Stufen der Mechanisierung bei der Traubenlese auf das Lesegut und den daraus erzeugten Wein auswirken, wird anhand von drei Versuchsweinen gemeinsam degustiert.

Kevin Kaufmannn

Kevin Kaufmann

Kevin Kaufmann ist Doktorand in der Gruppe Molekulare Pflanzenzüchtung an der ETH. Im Rahmen seiner Doktorarbeit entwickelt er Methoden zur Genom-Editierung. Ziel ist es mit Hilfe dieser Methoden die Krankheitsresistenz von der Rebe und vom Apfel gegenüber den wichtigen Pathogenen zu verbessern, um damit einen nachhaltigeren Obst- und Weinbau zu ermöglichen.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 13:30 – 14:30

Neue Genomische Techniken – Potenziale, Grenzen und rechtlicher Rahmen

Die Rebe gehört zu den Kulturen mit dem höchsten Pflanzenschutzaufwand, denn die meisten etablierten Rebsorten sind anfällig für Falschen und Echten Mehltau. Resistente Sorten stellen hier die vielversprechendste Lösung dar, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Trotz beträchtlicher Fortschritte in der Resistenzzüchtung setzen sich neue Sorten nur langsam am Markt durch und weisen zum Teil unerwünschte Eigenschaften auf. Neue Genomische Techniken (NGT), wie die gezielte Mutagenese durch CRISPR/Cas9, eröffnen hier vielversprechende Möglichkeiten das Ziel von resistenten Sorten zu erreichen. Durch einen gezielten Eingriff ist es möglich, ein bestimmtes Gen so zu verändern, dass neue Eigenschaften auftreten, wie eine verbesserte Krankheitsresistenz.

Dadurch lassen sich etablierte Rebsorten verbessern, ohne dabei ihre charakteristischen Eigenschaften zu verlieren. In der Schweiz fielen die Produkte aus diesen Technologien unter das Gentechnik-Moratorium und wurden deshalb nicht entwickelt. Die Europäische Union hat im Jahr 2026 entschieden, Pflanzen, welche mit dem Einsatz von NGT entwickelt wurden, anders zu regulieren, und auch die Schweiz beabsichtigt dasselbe. Wir zeigen deshalb mit unserer Arbeit, wie wir neue Anfälligkeitsgene identifizieren, wie wir diese Gene verändern müssen und wie wir dies durch die Anwendung von NGTs in den etablierten Rebsorten umsetzen können. Damit wollen wir die Krankheitsresistenz der Rebe dauerhaft verbessern, um einen nachhaltigeren Weinbau zu ermöglichen.

Andreas Meier

Andreas Meier

Andreas Meier (*1962) ist in Würenlingen AG aufgewachsen. Er ist Obst- und Rebbauingenieur HTL und führt gemeinsam mit seinem Bruder Manuel Meier das Weingut zum Sternen und die Rebschule Meier in Würenlingen. Das Weingut bewirtschaftet rund 13 Hektaren eigene Rebfläche in der Region.

Die Verbindung von Weinbau, Önologie und Rebenvermehrung prägt seine berufliche Tätigkeit seit Jahrzehnten. Die Rebschule Meier befasst sich insbesondere mit der Produktion und Veredelung von Rebpflanzgut und verfügt über langjährige Erfahrung mit unterschiedlichen Sorten, Klonen und Unterlagen. Damit beschäftigt sich Andreas Meier auch ganz praktisch mit der Frage, welche Eigenschaften Reben künftig benötigen.

Seit 2023 gehört Andreas Meier dem Nationalrat an und ist Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N). Dort befasst er sich unter anderem mit den politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für neue Züchtungsmethoden.

Für den Weinbau eröffnen Verfahren wie CRISPR/Cas neue Perspektiven – etwa bei Krankheitsresistenzen, der Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen oder der Verringerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Andreas Meier betrachtet diese Entwicklungen aus zwei Perspektiven: aus der praktischen Erfahrung mit Reben und Rebpflanzgut sowie aus der politischen Arbeit an den künftigen Rahmenbedingungen der Pflanzenzüchtung.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 13:50 – 14:10

Neue Genomische Techniken – Potenziale, Grenzen und rechtlicher Rahmen

Neue Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas eröffnen auch im Weinbau neue Perspektiven. Lassen sich bewährte Rebsorten gezielt widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Klimaveränderungen machen, ohne ihre typischen Eigenschaften zu verlieren? Während die EU ihre Regeln bereits beschlossen hat, steht in der Schweiz nach abgeschlossener Vernehmlassung die parlamentarische Beratung des neuen Züchtungstechnologiegesetzes an. Der Vortrag verbindet Technologie, Praxis und Politik – und zeigt auf, wie ein konkretes Schweizer Projekt bei Reben aussehen könnte.

Robert Finger

Herr Prof. Dr. Robert Finger

Er verbindet Landwirtschaft, Ökonomie, Umweltfragen und Politik. Im Zentrum seiner Forschung stehen Entscheidungen auf landwirtschaftlichen Betrieben und deren Auswirkungen bzw. Abhängigkeiten von Märkten, Umwelt, Gesellschaft und Agrarpolitik.

Seine wichtigsten Forschungsfelder sind:

  • Agrarpolitik und deren Gestaltung
  • Ökonomie, Nachhaltigkeit und Resilienz landwirtschaftlicher Systeme
  • Risikomanagement in der Landwirtschaft
  • chädlings- und Pflanzenschutzmanagement
  • wirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels
  • Zusammenhang zwischen betrieblichen Entscheidungen, Umwelt und Märkten

Neben seiner Forschung ist Finger stark in Lehre, Wissenschaftsorganisation und Wissenstransfer engagiert. Er unterrichtet auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe und war von 2021 bis 2026 Vorsitzender des World Food System Center der ETH Zürich. Darüber hinaus ist er in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien tätig. Seit 2024 gehört er als gewähltes Mitglied der Beratenden Kommission für Landwirtschaft des Bundes an. Damit ist er auch unmittelbar in die fachliche Diskussion über die Schweizer Agrarpolitik eingebunden.

Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. Über den Agrarpolitik-Blog werden wissenschaftliche Studien in verständlicher Form für Praktikerinnen und Praktiker sowie andere Interessierte aufbereitet. Finger hat mehr als 260 wissenschaftlich begutachtete Publikationen veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 2025 wurde er von der European Association of Agricultural Economists als jüngster Fellow in der Geschichte der Organisation aufgenommen. Bemerkenswert ist auch die Entwicklung seines Forschungsteams: Seit 2016 wurden neun ehemalige Teammitglieder auf Professuren an führenden Universitäten weltweit berufen.

Robert Finger verbindet agrarökonomische Forschung mit Agrarpolitik und Praxis, um Wege zu einer wirtschaftlich tragfähigen, nachhaltigen und resilienten Landwirtschaft zu entwickeln. Gerade für die Schweizer Landwirtschaft ist sein Profil deshalb interessant, weil er wissenschaftliche, ökonomische und agrarpolitische Perspektiven miteinander verbindet.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 07.01.2027 15:15 – 15:35/p>

Vom Risikomanagement zur Resilienz: Perspektiven für den Weinbau:

Schweizer Rebbauern und -bäuerinnen sind einem zunehmend komplexen Risikoumfeld ausgesetzt. Klimawandel, Marktveränderungen und politische Unsicherheit schaffen neue Herausforderungen und erhöhen die Unsicherheit unternehmerischer Entscheidungen. In dem Referat wird aufgezeigt, wie sich Risiken im Weinbau verändern, welche Strategien Betriebe zur Bewältigung dieser Risiken einsetzen können, aber auch wo die Grenzen des klassischen Risikomanagements liegen. Im Zentrum steht daher auch die Frage, wie Betriebe und Haushalte langfristig resilient bleiben können. Dafür ist mehr erforderlich als die Bewältigung kurzfristiger Risiken und Anpassungen.

Fabio Fehrenbach

Fabio Fehrenbach

Als Leiter des Versuchskellers am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg beschäftigt sich Fabio Fehrenbachintensiv mit Fragestellungen rund um Prozesstechnik, Automatisierung, Hygiene und Mikrobiologie in derWein- und Getränketechnologie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung neuerVerfahren und deren Übertragung in robuste Produktionsprozesse. Durch die Weiterentwicklung derInfrastruktur am Weinbauinstitut sowie aktuelle Projekte im Bereich neuer Getränkekategorien verfügt er überbreite Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Forschung, Versuchsbetrieb und Praxis.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 08.01.2027 9:10 – 10:10

· 45 Minuten Referat, 15 Minuten Fragen

Mikrobiologische Stabilität von NoLo-Weinen – neue Produkte, neue Herausforderungen:

No- und Low-Alcohol-Weine stellen aufgrund des reduzierten Alkohols und teilweise höherer Gehalte anvergärbaren Zuckern neue Anforderungen an die mikrobiologische Stabilität. Bewährte Hygienekonzepte derklassischen Weinbereitung lassen sich daher nicht einfach übertragen. Der Vortrag gibt einenpraxisorientierten Überblick über relevante Schadmikroorganismen, Hürdenkonzepte und HACCP und zeigt,an welchen Stellen bei Herstellung, Abfüllung und Lagerung besondere Risiken entstehen. Ziel ist es, fürkritische Punkte zu sensibilisieren und Orientierung für den Umgang mit diesen neuen Produktkategorien zugeben.

Harald Scheiblhofer

Harald Scheiblhofer

Harald Scheiblhofer leitet die Abteilung Kellerwirtschaft an der Höheren Bundeslehranstalt und dem Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg. Er beschäftigt sich in Forschung, Lehre und Praxis mit Weinbereitung und der gezielten Gestaltung sensorischer Weinprofile. Daneben ist er für Forschung und Entwicklung im Weingut seines Bruders Erich Scheiblhofer in Andau verantwortlich. Der Familienbetrieb verarbeitet in zweiter Generation Trauben von rund 300 Hektar und beschäftigt im Weingut, Hotel und Heurigenrestaurant knapp 250 Personen in Vollzeit. Mit Big John hat das Weingut eine der bekanntesten österreichischen Premium-Rotweinmarken geschaffen.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 08.01.2027 11:30 – 12:15

· 25 Minuten Referat, 20 Minuten Degustation

Der Wein beginnt beim Kunden – vom gewünschten Geschmacksprofil zur Vinifikation:

Welche Entscheidungen bei der Weinbereitung führen zu einem Wein, der für die gewünschte Zielgruppe tatsächlich attraktiv ist? Anhand von Beispielen aus Österreich zeige ich, wie sich sensorische Ziele in konkrete Vinifikationsmassnahmen übersetzen lassen. Im Mittelpunkt stehen ein zugänglicher Weißweinstil sowie unterschiedliche Rotweinprofile mit Blick auf Farbe, Frucht, Gerbstoff und Trinkreife. Dabei möchte ich auch einige verbreitete Vorstellungen über den «idealen» Wein zur Diskussion stellen. Die Degustation macht die jeweiligen Zielsetzungen und Entscheidungen dann hoffentlich im Glas nachvollziehbar.

Michael Haenzi

Michael Hänzi

Michael Hänzi ist in als Dienstleister in der Schweizer Getränkebranche tätig.

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 08.01.2027 13:45 – 14:15

· 20 Minuten Referat, 10 Minuten Fragen

Of mice and men Weinfehler – eine Frage der Perspektive?:

Welche Weinfehler begegnen uns heute in der Praxis – und welche weniger bekannten Fehlentwicklungen sollten Winzerinnen und Winzer im Blick behalten? Gemeinsam mit dem Publikum erarbeitet Michael Hänzi eine Übersicht typischer Weinfehler und zeigt, woran sie erkannt und wie ihre Ursachen eingeordnet werden können. Im Mittelpunkt stehen konkrete Möglichkeiten, gravierenden Fehlern in der Praxis vorzubeugen und im Ernstfall richtig zu reagieren. Ganz im Sinne von: ‹Den Zufall durch den Irrtum ersetzen.

Benedikt Bleile

Benedikt Bleile

Noch keine freigegebene Kurzvita im Masterfile hinterlegt

Vortrag:

· Aula, Gebäude GA, Raum 203

· 08.01.2027 15:00 – 15:20

· 20 Minuten Referat, 10 Minuten Fragen

Arbeitstitel (Freigabe nicht dokumentiert): Weinprämierungen – Zufall oder messbar?

Noch kein freigegebener Abstract im Masterfile hinterlegt

Ueli Voegeli

Ueli Voegeli

Direktor Strickhof

Ueli Voegeli ist Direktor des Strickhofs, des Kompetenzzentrums für Bildung und Dienstleistungen in der Land- und Ernährungswirtschaft des Kantons Zürich. Als diplomierter Agronom ETH verfügt er über langjährige Erfahrung in der landwirtschaftlichen Bildung, Beratung und Führung.

Begrüssung

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 09.00–09.10 Uhr

Martin Wiederkehr

Präsident Branchenverband Deutschschweizer Wein (BDW)

Martin Wiederkehr ist Önologe und Präsident des Branchenverbands Deutschschweizer Wein. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Schweizer Weinwirtschaft und war unter anderem Geschäftsführer des Weinbauzentrums Wädenswil. Er engagiert sich für die Anliegen des Deutschschweizer Weinbaus und die Weiterentwicklung der Branche.

Begrüssung und Brancheninformationen

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 09.00–09.10 Uhr und 10.40–11.00 Uhr
Freitag, 8. Januar 2027 | 10:40 – 11:00 Uhr

Michael Riemann

Leitung Gruppe Weinbau & Önologie / On-Station(FiBL)

Dr. Michael Riemann leitet die Gruppe Weinbau & Önologie / On-Station am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Schweiz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Krankheiten der Weinrebe, pflanzlichen Stressreaktionen und genetischen Untersuchungen von Rebsorten. Seit 2024 ist er am FiBL tätig, nachdem er zuvor viele Jahre als Wissenschaftler und Gruppenleiter am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gearbeitet hatte. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Widerstandsfähigkeit der Reben und die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Weinbaus.

Frschungsflash

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 14:30 – 15:00 Uhr

Ueli Liesch

Ueli Liesch

Präsident Organisation Graubünden Wein

Ueli Liesch ist Winzermeister und führt gemeinsam mit seinem Bruder Jürg das Familienweingut Liesch Weine in Malans in der Bündner Herrschaft. Seit der Betriebsübernahme 1991 haben die beiden das Weingut kontinuierlich weiterentwickelt und auf knapp sieben Hektaren Rebfläche ausgebaut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der naturnahen Bewirtschaftung und der Herstellung hochwertiger regionaler Weine. Seit 2022 ist das Weingut Bio-Suisse-zertifiziert und verbindet traditionelle Weinbaukunst mit nachhaltigen Produktionsmethoden.

Informationen aus der Branche

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 10.40–11.00 Uhr
Freitag, 8. Januar 2027 | 10.40–11.00 Uhr

Claude Gerwig

Claude Gerwig

Bereichsleiter der Höheren Fachschule Weinbautechnik (Strickhof)

Dr. Claude Gerwig ist Bereichsleiter der Höheren Fachschule Weinbautechnik am Strickhof in Wädenswil. Er engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften der Weinbranche und verbindet dabei theoretisches Wissen mit praxisorientierter Ausbildung. Sein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung umfassender Kompetenzen im Weinbau, in der Weinbereitung und in der Betriebsführung. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in der Schweizer Weinwirtschaft.

Moderation Podisumsdiskussion

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 15.35 – 16.15 Uhr

Kaspar Wetlir

Kaspar Wetli jun.

Geschäftsführer Wetli Weine

Kaspar Wetli jun. ist Önologe und Geschäftsführer des Familienweinguts Wetli Weine in Berneck im St. Galler Rheintal. Nach seinem Önologiestudium übernahm er 2011 die Verantwortung für die Weinproduktion und führt seit 2022 gemeinsam mit seinen drei Brüdern den traditionsreichen Betrieb. Das Weingut bewirtschaftet rund 18 Hektaren Rebfläche in drei Kantonen und verbindet traditionelle Weinbaukunst mit modernen Methoden. Sein besonderes Augenmerk gilt der Weinqualität, einer sorgfältigen Vinifikation und der nachhaltigen Weiterentwicklung des Familienbetriebs.

Moderation Podiumsdiskussion

Freitag, 8. Januar 2027 | 15.20 – 16.00 Uhr

Kaspar Wetlir

Michael Gölles

Offen

Offen

Umgang mit PSM und Arbeitssicherheit

Donnerstag, 7. Januar 2027 | 13.00 – 15.00 Uhr
Freitag, 8. Januar 2027 | 11.30 – 12.30 Uhr und 13.45 – 14.45 Uhr

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