Von der Raupe zum Schmetterling
Das Begrüssungswort ergriff Regula Hauenstein, Spartenleitung Grundbildung Landwirtschaft & Tierberufe und Mitglied der Geschäftsleitung des Strickhofs. Anschliessend startete das Programm mit einem Grusswort von Melina Gisin, Bereichsleiterin Grundbildung Tierberufe, welche den Anlass moderierte.
«Ihr Stellt das Tierwohl an erster Stelle», begann Gisin mit ihrer Rede. Das Beobachten und das Interpretieren der Tiere seien zwei ihrer wichtigsten Fähigkeiten. Sie hob das breite Wissen hervor, welches sich die Absolventinnen und Absolventen, in den letzten Jahren aneigneten. Von Biologie bis hin zu Dokumentationspflicht und Gesetzesartikel. «Bleiben sie Neugierig und behalten sie die Leidenschaft für ihren Beruf.»
Auch Roland Nebel, Leiter EBZ des BBZ Olten, wendete sich an die Tierpflegerinnen und Tierpfleger. Dazu untermalte er seine Rede mit den verschiedensten Tierbildern. Er zog parallelen zwischen den Absolventinnen und Absolventen mit Gottesanbeterinnen, Marienkäfer, Bienen oder Ameisen. Zum Schluss symbolisierte er die Reise vom Lernenden zur Berufsperson mit der Metamorphosis einer Raupe zu einem Schmetterling.
Der «Jöö-Effekt» brachte der Lernende-Beitrag mit einem selbst erstellten Video. Von Hunden und Katzen, Ratten und Schlangen bis hin zu Affen, Elefanten und Löwen wurde den Anwesenden ein herzensvoller Einblick in den Tierpfleger-Alltag gezeigt. Anschliessend präsentierten die Lehrer einen Input, bei dem aus den Namen der Absolventinnen und Absolventen ein lustiges Wortspiel entstand.
«Wie werden Tiere auf der anderen Seite der Welt gepflegt?» Dieser Frage stellte sich Sven Fässler, Chefexperte, bei seinem Input zu seiner kürzlichen Australien-Reise. Er möchte den Absolventinnen und Absolventen die weite Welt der Tierpfleger aufzeigen. Das persönliche Treffen von Tasmanischen Teufeln, Echidnas oder wilden Vogelarten beeindruckte Fässler auf seiner Reise sehr. Auch der Arten- und Naturschutz wurde vom Chefexperten hervorgehoben. Seien die Tiere exotisch oder auch einheimisch, der Tierschutz wird auch in Zukunft enorm wichtig sein. «In eure Zukunft erwartet euch die Faszination Tier, ein niedriger Lohn aber auch unbezahlbare Momente», schloss Fässler mit einem Augenzwinkern ab.
Anschliessend wurden die Absolventinnen und Absolventen geehrt und feierlich auf der Bühne empfangen. Abgeschlossen haben 30 Personen vom Strickhof und 43 Personen vom BBZ Olten. Als beste Erstausbildnerin schloss Nadja Kölbener (Fachrichtung Heimtiere), beste Zweitausbildnerin war Philipp Geeler (Fachrichtung Wildtiere).
Sponsoren: fenaco, WZS, Wildparks & Zoos der Schweiz, SVBT Schweizerischer Verband für Bildung in Tierpflege, Strickhof, Hauptner, BBZ Olten