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regionale Sonderbewilligung zur Bekämpfung des Raps-Erdflohs

Einmalige, regionale Sonderbewilligung (Kanton Zürich) zur Bekämpfung des Raps-Erdflohs (Schutz der Keimpflanzen) vom 8.9. bis und mit 22.9.2020 für 1 Spritzung

Sonderbewilligung Raps-Erdfloh 8.-22.9.2020 (PDF)

 

Rapserdfloh
Rapserdfloh

Der Rapserdfloh tritt aufgrund der fehlenden (Insektizid-Beizung), weit verbreitet über der Bekämpfungsschwelle auf. Ein Teil der Aussaat 2020 wurde mit Integral Pro gebeizt. Die Teilwirkung hat dieses Jahr nicht ausgereicht. 

Einzel-Sonderbewilligungen mussten bereits zahlreich ausgestellt werden. Fallenfänge und Feldkontrollen bestätigen, dass der Rapserdfloh im ganzen Kanton sehr am Schaben ist.

Regionale (Kanton Zürich) Bewilligung für die Bekämpfung des Rapserdflohs  unter Berücksichtigung von folgenden Auflagen:

Eine einmalige Behandlung ist möglich bei überschrittener Bekämpfungsschwelle:

  • im Stadium DC 10, Keimblatt stadium: 50% der Pflanzen mit mehreren Schabstellen

 

Auflagen:

  • Es ist ein unbehandeltes Kontrollfenster (mind. ½ Balkenbreite x 10 Meter) anzulegen.
  • Gegen den Rapserdfloh sind nur Produkte aus der Gruppe der Pyrethroide (siehe Mittelheft 2020 Seite 23 bzw. im Zielsortiment 2020, Seite 62, bewilligt.
  • Das Überschreiten der Bekämpfungsschwelle, das verwendete Mittel mit Dosierung und das Datum der Behandlung müssen im Feldkalender eingetragen werden.
  • Beachten Sie bitte die Driftabstände von 20, 50 oder 100m (je nach Mittel) und neu auf die Abschwemmauflage (1 Punkt je nach Mittel) zu Oberflächengewässern (Miheft S. 113/114).
  • keine Behandlung bei zuviel Wind! Optimal bis Windstärke 1 (1-5 km/h). 
    Möglich bis Windstärke 2 (6-12 km/h) Blätter bewegen sich. Verboten ab 19 km/h (Windstärke 3-4).
     

Diese regionale Sonderbewilligung ist zeitlich befristet und gilt für 1 Behandlung
bis zum 22. September 2020.
Bemerkung: die Behandlung des Erdfloh’s mit Insektiziden ist im Extenso (inkl. IPS) nicht zulässig. Das Extensoprogramm bei Raps muss vor der Behandlung abgemeldet werden. 

Für eine etwaige zweite Behandlung (im Oktober), gegen die Schäden der Larven ist wieder eine einzelbetriebliche Sonderbewilligung einzuholen. Für die Ermittlung des Befalls ist eine Fangschale, sie muss nicht gelb sein, aber ebenerdig in den Boden eingelassen werden. Die Bekämpfungsschwelle in dieser Phase beträgt 100 Erdflöhe in 3 Wochen. 
Im 2018 haben wir erste Resistenz festgestellt, daher nur behandeln, wenn absolut notwendig. Pyrethroide werden bei viel Licht und Wärme rasch abgebaut, sie wirken nur kurze Zeit.

Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Zürich, Strickhof, Eschikon 21, 8315 Lindau

Rapserdfloh-Schaden
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