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Regionale Sonderbewilligung zur Bekämpfung des Raps-Erdflohs 2021

Einmalige, regionale Sonderbewilligung (Kanton Zürich) zur Bekämpfung des Raps-Erdflohs (Schutz der Keimpflanzen) vom 8.9. bis und mit 30.9.2021 für 1 Spritzung

PDF: Regionale Sonderbewilligung zur Bekämpfung des Raps-Erdflohs 8.-30. Sept. 2021

 

Rapserdfloh
Rapserdfloh

Dieses Schreiben ist die regionale Sonderbewilligung für die Bekämpfung des Raps-Erdflohs. Sie gilt vom 8. September 2021 bis und mit 30. September 2021. Sie gilt nur für eine (1) Spritzung.

Der nasse Sommer führte bei der Rapssaat dazu, dass die Felder in noch zu feuchtem Zustand bearbeitet werden mussten, aus diesem Grund läuft die Saat gestaffelt auf, die Bestände sind eher schwach entwickelt.

Einzel-Sonderbewilligungen mussten wegen starkem Schabschaden bereits zahlreich ausgestellt werden. Feldkontrollen bestätigen, dass der Erdfloh im ganzen Kanton den auflaufenden Raps schädigt.

Regionale (Kanton Zürich) Sonderbewilligung für die Bekämpfung des Rapserdflohs unter Berücksichtigung von folgenden, geltenden Auflagen:

Eine einmalige Behandlung ist möglich bei überschrittener Bekämpfungsschwelle entweder im:

  • Stadium DC 10 (Keimblattstadium): 50% der Pflanzen mit mehreren Schabstellen oder im
  • Stadium DC 14-16, wenn in 3 Wochen 100 Käfer pro Gelbschale gefangen werden.

 

Auflagen:

  • Es ist ein unbehandeltes Kontrollfenster (mind. ½ Balkenbreite x 10 Meter) anzulegen.
  • Gegen den Rapserdfloh sind nur Produkte aus der Gruppe der Pyrethroide (siehe Mittelheft 2021 Seite 23 bzw. im Zielsortiment 2021, Seite 68, bewilligt.
  • Das Überschreiten der Bekämpfungsschwelle, das verwendete Mittel mit Dosierung und das Datum der Behandlung müssen im Feldkalender eingetragen werden.
  • Beachten Sie bitte die Driftabstände von 20, 50 oder 100m (je nach Mittel) und neu auf die Abschwemmauflage (1 Punkt je nach Mittel) zu Oberflächengewässern (Mittelheft S. 113/114).
  • keine Behandlung bei zuviel Wind! Optimal bis Windstärke 1 (1-5 km/h).

 

Diese regionale Sonderbewilligung ist zeitlich befristet und gilt für 1 Behandlung bis zum 30. September 2021.

Bemerkung: die Behandlung des Erdfloh’s mit Insektiziden ist im Extenso (inkl. IPS) nicht zulässig. Das Extensoprogramm bei Raps muss vor der Behandlung abgemeldet werden. 

Für eine etwaige zweite Behandlung ist wieder eine einzelbetriebliche Sonderbewilligung (Formular) einzuholen. 
Im 2018 haben wir erste Resistenz festgestellt, daher nur behandeln, wenn absolut notwendig. Pyrethroide werden bei viel Licht und Wärme rasch abgebaut, sie wirken nur kurze Zeit.

Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Zürich, Strickhof, Eschikon 21, 8315 Lindau

Rapserdfloh-Schaden
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