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Mit Hilfe dieser Fallen wird der Maiswurzelbohrer u00fcberwacht. Es handelt sich dabei um eine Klebefalle, an denen die Ku00e4fer kleben bleiben, in Kombination mit einem Pheromondispenser, der die adulten mu00e4nnlichen Maiswurzelbohrer anzieht.>

Maiswurzelbohrer – eine Übersicht

Der Maiswurzelbohrer ist weltweit gesehen, der bedeutendste Maisschädling überhaupt. Obwohl der Maiswurzelbohrer als Quarantäneschädling gelistet ist, hält sich sein Schaden beim Einhalten der Fruchtfolge aber in Grenzen. Wird diese hingegen nicht eingehalten, können enorme Schäden entstehen.

Der Maiswurzelbohrer

 

Der Maiswurzelbohrer ist in der Schweiz als Quarantäneschädling gelistet. Aus diesem Grund wird er mit Hilfe von Pheromonfallen überwacht. 

Mit Hilfe dieser Fallen wird der Maiswurzelbohrer überwacht. Es handelt sich dabei um eine Klebefalle, an denen die Käfer kleben bleiben, in Kombination mit einem Pheromondispenser, der die adulten männlichen Maiswurzelbohrer anzieht.
Mit Hilfe dieser Fallen wird der Maiswurzelbohrer überwacht. Es handelt sich dabei um eine Klebefalle, an denen die Käfer kleben bleiben, in Kombination mit einem Pheromondispenser, der die adulten männlichen Maiswurzelbohrer anzieht.

Wird ein Käfer gefunden, müssen, in einem abgegrenzten Gebiet mit einem Radius von 10 km um den Fallenstandort herum, umgehend Fruchtfolgemassnahmen getroffen werden. Der Anbau von Mais auf Mais ist nicht mehr möglich. Der Grund dafür ist, dass die adulten Tiere ihre Eier in den Boden legen. Im nächsten Jahr fressen dann die Larven an den Maiswurzeln, wenn auf der gleichen Parzelle wieder Mais steht. Hat es kein Mais, verhungern die Larven und das Problem ist gelöst. Pflanzenschutzmittel gegen den Maiswurzelbohrer sind keine zugelassen.

Diese Karte zeigt alle Fallenstandorte in der Schweiz. Die leeren Kreise stehen für eine Falle, in der nichts gefangen wurde, die ausgefüllten Kreise stehen für die Standorte, an denen ein Maiswurzelbohrer in der Falle entdeckt wurden. Die roten Kreise um die Fallenstandorte zeigen, welche Fläche von den Fruchtfolgemassnahmen - kein Mais auf Mais - betroffen ist. Der Kanton Luzern ist orange eingefärbt. Da der ganze Kanton an einem Pilotprojekt beteiligt ist, gelten andere Massnahmen wie oben beschrieben.
Diese Karte zeigt alle Fallenstandorte in der Schweiz im Jahr 2019. Die leeren Kreise stehen für eine Falle, in der nichts gefangen wurde, die ausgefüllten Kreise stehen für die Standorte, an denen ein Maiswurzelbohrer in der Falle entdeckt wurden. Die roten Kreise um die Fallenstandorte zeigen, welche Fläche von den Fruchtfolgemassnahmen - kein Mais auf Mais - betroffen ist. Der Kanton Luzern ist orange eingefärbt. Da der ganze Kanton an einem Pilotprojekt beteiligt ist, gelten andere Massnahmen wie oben beschrieben.

Weitere Informationen zum Maiswurzelbohrer und dessen Biologie finden Sie auf dem Agroscope Merkblatt Westlicher Maiswurzelbohrer. Weitere Informationen zur aktuellen Verbreitung in der Schweiz können unter dem Agroscope Link gefunden werden. 

Was passiert, wenn der Maiswurzelbohrer ausser Kontrolle gerät, zeigt der Film Maiswurzelbohrer – Ausbruch nach Beizmittelverbot der Industriegruppe Pflanzenschutz aus Österreich. Um eine solche Situation zu verhindern, ist das Einhalten der Massnahmen nach einem Fund von zentraler Bedeutung.