So finden Sie uns

Strickhof
Eschikon 21
CH-8315 Lindau
+41 58 105 98 00
info@strickhof.ch

Strickhof auf Social Media

Einmachen – lohnt sich das

Viele Hausfrauen und -männer haben das Einmachen als neues Hobby entdeckt. Dabei steht häufig nicht die finanzielle Einsparung im Vordergrund sondern Werte, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind. Wer wissen möchte, ob sich das selber Einmachen lohnt, der kann eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen.

Immaterielle Werte

Wenn man zum Besuch die hausgemachte Konfitüre mitbringt, ist das viel persönlicher als eine Schachtel Pralinen. Ein Vorrat erweist sich als hilfreich bei Zeitmangel oder wenn unerwartet Gäste kommen. Bei der eigenen Konservierung kann bewusst auf Zusatzstoffe verzichtet werden. Die Kinder erleben von der Produktion über die Ernte bis zur Verarbeitung der eigenen Produkte alles hautnah. Durch die mehrmalige Verwendung der Verpackung (Gläser, Flaschen) wird Abfall vermindert. Dies nur einige Beispiele, die für die Produkteverarbeitung sprechen.

Konservieren
Eingemachtes

Der finanzielle Aspekt

In der Bäuerinnenausbildung wird neben dem Fachwissen in der Produkteverarbeitung auch die finanzielle Seite betrachtet. Nicht in jedem Fall lohnt es sich wirklich, etwas selber zu verarbeiten. Vor allem dann, wenn die Bäuerin keine Zeitreserven mehr hat, empfiehlt es sich, die Vor- und Nachteile der Eigenproduktion zu vergleichen.

Mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung kann der Deckungsbeitrag pro Stunde errechnet werden. Die Kosten der Eigenproduktion werden berechnet und mit einem gleichwertigen Produkt aus dem Laden verglichen. Werden für die Zubereitung spezielle Geräte angeschafft wie Einkochtopf, Dörrgerät etc. müssen diese Kosten in die Berechnung einfliessen. Der Deckungsbeitrag d.h. der Gewinn, den man pro Arbeitsstunde erzielt, dient als Entscheidungsgrundlage. Ist dieser Deckungsbeitrag niedrig, muss man abwägen, ob man das Produkt nicht lieber kaufen soll und damit Zeit für andere Tätigkeiten gewinnt.

Im Beispiel Birnen sterilisieren liegt der Deckungsbeitrag pro Stunde bei gut 63 und 22 Franken verglichen mit Produkten aus dem Globus und von Coop. Falls man keine eigenen Birnen hat und diese zukaufen muss, verringert sich der Deckungsbeitrag automatisch durch die höheren Kosten für das Rohprodukt.

Die Dokumente zur Berechnung finden Sie rechts als Download.

Weiteres Fachwissen

Winterweizen Sortenprüfung 2026
05.09.2026

Winterweizen Sortenprüfung 2026

Die folgenden Sortenempfehlungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen basieren auf den Ergebnissen des Versuchsnetzes von swiss granum im ÖLN- und Extenso-Verfahren (PSB Verzicht auf PSM) der Jahre 202...
Obst-Info Zürich Nr. 22 vom 4. September 2026
04.09.2026

Obst-Info Zürich Nr. 22 vom 4. September 2026

Themen dieser Info: Erntetermine Stand 3.9.26 ¦ Beeren-Kongress 24.-25. November 2026
Rindvieh Aktuell 04/2026
04.09.2026

Rindvieh Aktuell 04/2026

Im neusten Newsletter geht es um die aktuelle Lage bei der Fütterung und den Shamonda-Virus.
Pflanzenbau News Strickhof vom 2. September 2026
02.09.2026

Pflanzenbau News Strickhof vom 2. September 2026

Aktuelle Themen: Kulturabbrüche: Sonnenblumen, Soja, Zuckerrüben ¦ Sind Sie in einer Krise? Sprechen Sie darüber und holen Sie Hilfe! ¦ Raps: Schädlinge; Ausfallgetreide ¦ Faktenblatt Herbizidverzicht...
Obst-Info Zürich Nr. 21 vom 28. August 2026 (Schwerpunkt Hagelschäden)
28.08.2026

Obst-Info Zürich Nr. 21 vom 28. August 2026 (Schwerpunkt Hagelschäden)

Information zum schweren Hagelschlag von heute: Sofortmassnahmen bei geschädigten Bäumen ¦ Notfallmassnahmen Kirschen ¦ Hilfe in persönlicher Notsituation
Weinlese 2026: Trockenstress verändert das Lesegut
28.08.2026

Weinlese 2026: Trockenstress verändert das Lesegut

Die Weinlese 2026 hat im Kanton Zürich bereits begonnen – ungewöhnlich früh und bei teilweise hochsommerlichen Temperaturen. Der diesjährige Vegetationsverlauf bringt einige Besonderheiten mit sich, d...
Ohne Wasser geht nichts im Freilandgemüsebau
28.08.2026

Ohne Wasser geht nichts im Freilandgemüsebau

Der Sommer 2026 wird auch im Freilandgemüsebau als Extremjahr in Erinnerung bleiben. Die zeitlichen und finanziellen Aufwände für die Bewässerung der Kulturen waren enorm. Für Freilandgemüsekulturen i...