«Sie müssen offensiv kommunizieren»

01.10.2019
Die frisch diplomierten Agro-Technikerinnen und Agro-Techniker HF.

Strickhof-Direktor Ueli Voegeli konnte am letzten Freitag knapp 100 Absolventinnen und Absolventen der Höheren Berufsbildung und 300 Gäste im Forum von AgroVet-Strickhof begrüssen; so viele wie noch nie. Die erfolgreichen Männer und Frauen aus 15 Kantonen haben in folgenden Lehrgängen ihren Abschluss bestanden: Bäuerin mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/-in Landwirtschaft mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/-in Obstbau mit eidg. Fachausweis, Meisterlandwirt/-in, Obstbaumeister/-in, Geflügelwirtschaftsmeisterin oder Agro-Techniker/-in Höhere Fachschule. Ihr Abschluss bringt nicht nur Freude und Würde, sondern bedeutet gleichzeitig eine Hürde», sagte Ueli Voegeli. Die Land- und Ernährungswirtschaft brauche Leute wie die Absolventinnen und Absolventen, die Verantwortung übernehmen können. Sie seien aufgefordert, die Marktteilnehmer und die Konsumenten von ihren Produkten zu überzeugen.

Beste Abschlüsse

Als bester Meisterlandwirt konnte Flurin Keller aus Wald mit der Note 5.6 die Glocke des Strickhof-Vereins in Empfang nehmen. Auf den zweiten Rang folgte Silvano Ulrich aus Guntalingen mit der Note 5.5. Auf den dritten Rang kamen Rebecca Streit aus Riedikon und Roman Guggisberg aus Aesch bei Neftenbach mit der Note 5.2. Bei den Obstbaumeistern schloss Patrick Galliker aus Gunzwil LU mit der Note 5.25 als Bester ab, gefolgt von Dominic Kuppelwieser aus Bad Ragaz SG und Ramon Staubli aus Muri AG, beide mit der Note 5.15. Daniela Brasser aus Zürich schloss erfolgreich als einzige Geflügelwirtschaftsmeisterin ab.

Bei den Agro-Technikern schloss Daniel von Ballmoos aus Hagenbuch mit der sensationellen Note 5.8 als Bester ab. Ihm folgte Hans Fässler aus Appenzell mit der ebenfalls hervorragenden Note 5.7. Auf den dritten Platz schaffte es Andrin Thut aus Stadel bei Niederglatt mit der Note 5.6.

Konsumenten aufklären

Hans Frei, Präsident Zürcher Bauernverband, gratulierte allen Absolventinnen und Absolventen und erwähnte speziell die Bäuerinnen, die einen unerlässlichen Teil seien für den Fortbestand der bäuerlichen Familienbetriebe. Marco Pezzatti, Chef vom Amt für Landschaft und Natur, riet den Berufsleuten, offensiv zu kommunizieren, um den Konsumenten aufzuzeigen, wie ressourceneffizient und nachhaltig sie produzieren.



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