Einladung in die Husi Bülach

09.10.2017

Es war ein kühler, aber sonniger Herbstabend, der Abend, an dem unsere Eltern und Lehrpersonen uns besuchen kamen. Der Himmel war teilweise in pinke und orange Farbe getaucht, als die ersten Gäste eintrafen. Auf eine herzliche Begrüssung folgte ein Willkommensdrink, den wir selbstverständlich selbst zubereitet hatten. Er bestand aus Apfelsaft, Holunderblütensirup und einem Schuss Limettensaft (Gespritzter Apfeldrink). Danach unterhielten  wir uns aufgeregt mit unseren Eltern und erzählten ihnen, was wir in den letzten Tagen erlebt hatten.
Als alle eingetroffen waren, hielt Boas im Esszimmer eine unvergessliche Begrüssungsrede und lud zum Essen ein. Es gab vier schmackhafte Suppen (Kokosnuss-Tomatensuppe, Linsen-Currysuppe, Kürbissuppe mit Orangensaft und Curry und Kürbissuppe mit Rahm) und dazu verschieden belegte Focaccia (Oliven, Cherrytomaten und Rosmarin). Natürlich hatten wir (unter Anleitung von Frau Lienhart und Frau Bosshard) alles selbst gemacht. Vor allem die Tomaten-Kokosnuss Suppe kam gut an.
Nach der Stärkung gab es dann endlich die ersehnte Hausbesichtigung. Die Gruppe A zeigte ihren Eltern zuerst ihre Schlafzimmer, in denen wir bereits 10 Nächte verbracht hatten. Gruppe B führte die Eltern und Lehrpersonen durch die Schul- und Werkräume, den Waschraum und die riesige Küche. Unsere Eltern waren sehr erstaunt, wie sauber und aufgeräumt unsere Zimmer waren. Sie wussten nicht, dass wir vor dem Besuch aufgefordert worden waren, die Zimmer besonders gut in Ordnung zu bringen.
Nun folgte der Nachtisch, der sicher einer der Höhepunkte des Abends war. Auf dem Tisch standen Panna Cottas mit Beerensauce und Zitronen- und Schokoladencakes. Alles schmeckte vorzüglich und wir wurden von unseren Eltern gelobt.
Zum Abschluss des gelungenen Abends verabschiedete eine Leiterin die Gäste mit einer Rede.
Bevor wir uns ans Aufräumen machen mussten, beluden wir unsere Eltern mit den Gegenständen, die wir im Werken (TECH) und Nähen (TEX) gemacht hatten und die sie nun für uns mit nach Hause transportieren konnten.
Trotz vieler Arbeit (insgesamt haben wir für 70 Personen gekocht) hat es Spass gemacht, unsere Eltern und Lehrpersonen verwöhnen zu dürfen.

Yanice von Moos, Larissa Meier, Kantonsschule Hohe Promenade, Klasse 2c



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