Reise nach Österreich

12.08.2013

1. Tag
Alle Reiseteilnehmer waren kurz nach 6.00 Uhr zur Abfahrt auf dem Parkplatz der LSW bereit. Punkt 6.30 Uhr startete unser Chauffeur Robi Bucheli seinen Bus und fuhr über

St Gallen – Arlberg nach Mieming. Dort erwartete uns bereits die Familie Thaler auf ihrem Bio – Hof. Während dem Apero erklärte uns der Bauer seinen Hof. Er umfasst 60 ha, liegt auf 898 Meter. Neben Naturwiesen (Hauptfläche) wird Frucht, Mais, Kartoffeln und Kunstwiese angebaut. Für die Aussenwirtschaft ist der Bauer zuständig. Die Melkarbeit für die 90 Kühe übernimmt die Bäuerin im Westfalia – Tandemmelkstand mit 14 Aggregaten ohne Abnahmeautomatik. (Nur das Vakuum wird reduziert.) Nach dem Mittagessen im Gasthof Traube in Wildermiemig fuhren wir direkt zur Unterkunft „Hotel Weisses Rössl in St. Wolfgang“.

2. Tag
Nach dem Morgenessen um acht Uhr Abfahrt nach St. Georgen. Wir besuchten den Aglassinger Bauernmarkt, das heisst den Bauernhof mit Hofladen. Der Hof umfasst 30 ha Grünland. Die 15 Mutterkühe plus Kälber sind auf der Weide. Zudem halten sie noch etliche Mastschweine. Alle Schlachttiere werden selbst verwertet. Das Fleisch und die Würste werden im Hofladen verkauft. Im Laden werden auch Käse (ca. 30 Sorten), Früchte, Gemüse, Backwaren und allerlei Eingemachtes feilgeboten. Andere Bäuerinnen helfen beim Verkauf und bringen ihre eigenen Produkte mit. Darum heisst der Laden auch Bauernmarkt.

In Obertrum am See besuchten wir den Bio – Hof „Jogelbauer“. Nach der Besichtigung von Küche und Stube, geht es zum Aussenklima – Laufstall. Auch hier wird mit einem Westfalia – Melkstand gemolken. Die 40 Milchkühe werden morgens und abends vom Hofbesitzer gemolken. In der übrigen Zeit arbeitet er auswärts. Der Sohn ist auf dem Hof festangestellt, wohnt aber zur Zeit nicht auf dem Hof. Die Schwiegertochter stellt ihre Arbeitskraft immer ab Mittwoch zur Verfügung. Jedes Familienmitglied ist für ein Ressort verantwortlich. Ein „Stöckli“, ein neuer Hofladen, kleine Hofkäserei und Hofbäckerei sind im Bau.
In Anthering gab es in einer Kleinbrauerei „Raggei – Bräu“ das Mittagessen. Es wurden verschiedene Biere und ein feines Essen serviert.
Weiter ging es nach Hallein zum Salzbergwerk. Nach der Einkleidung wurde uns ein „Schnabserl“, Brot und Salz als Bergmannsbegrüssung serviert. Es folgte eine für jeden unvergessliche Führung durch die Stollen mit Rutschbahnen usw.
War das nicht ein wunderbarer Tag?
Ankunft im Hotel 18.30 Uhr und um 19.00 Uhr Nachtessen.

3. Tag
9.30 Uhr. Bevor wir mit der Zahnradbahn zum Schafberg hoch fuhren, besuchten wir den Russbachbauer in St. Wolfgang. Der Grünland- und Waldbetrieb liegt auf 560 Meter an sonniger, ruhiger Lage. Die Milchkühe im neuen Stall werden mit einem De Laval Melkroboter gemolken. Für Ferien werden auf dem Hof drei Ferienwohnungen und zwei separate Zimmer angeboten. Darum hält die Familie Eisel auch Ponys, Hasen und Schweine. Sie verkaufen direkt ab Hof Joghurt, Säfte, Topfen, Schnaps und Kräuter. Auf der eigenen Alp können die Gäste auch übernachten.

Nach der Besichtigung fuhren wir dann mit der Dampfzahnradbahn auf den 1730 Meter hohen Schafberg, wo bereits das Mittagessen auf uns wartete. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit, so dass wir die Aussicht nur in kleinen Etappen geniessen konnten. Nach der Rückkehr ins Hotel teilte jeder seine „Freizeit“ nach seinen Wünschen ein. Die einen badeten im auf 30° C beheizten Seebad, anderer hockten im schwimmenden Wihrlpool, wieder andere liessen sich massieren oder die Zehennägel und Fingernägel präparieren. Jedem wird sein Wunsch erfüllt.

4. Tag
Heute fuhren wir nach Salzburg. Nach der geschichtlich aufschlussreichen Stadtführung wurde uns das Mittagessen im Stiftskeller serviert. Den Nachmittag „durften“ wir nach eigenem Gutdünken gestallten, was wir genossen. Um 18 Uhr, Rückkehr in unsere geliebte Unterkunft. Danach kleiner Fussmarsch zum Nachtessen zur „Dorfalm“ in St. Wolfgang.

5. Tag
Nach dem Frühstück packten wir unsere Habseligkeiten und verliessen St. Wolfgang und fuhren Richtung Heimat. In Wattens besichtigten wir nach dem Mittagessen noch die Swarowski Kristallwelten. Für die meisten Reiseteilnehmer war die Besichtigung noch ein ganz besonderes Erlebnis. Pünktlich wie immer, trafen wir um 19.00 Uhr beim Ausgangspunkt Parkplatz LSW ein, wo wir uns von einander verabschiedeten. Müde aber glücklich über die hervorragend organisierte Reise fuhren wir nach Hause.

Liebe Ramona, lieber Reto, wir danken euch ganz herzlich für eure ganz tolle Reiseleitung.



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