Reise an die Adriaküste und in das Naturparadies Slowenien

22.01.2016

Vom 9. bis 13. Juni 2015

Am frühen Dienstagmorgen dem 9. Juni trifft sich eine muntere, reiselustige Schar ELSW-ler zum Flug nach Ljubljana im Flughafen Zürich – Kloten. Nach einem Flug von gut einer Stunde, landen wir auf dem Flughafen von Brnik. Es ist schon sehr warm. Wir werden von Frau Aleksandra unserer Reiseführerin, auf Slowenisch und auch auf Deutsch begrüsst. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus, sind wir in Naklo, auf dem Hof Jerela angekommen. Dieser Bauernbetrieb umfasst 2 ha Obstbäume, 2 – 3 ha Getreide und 2 ha Kartoffeln. Das Obst kommt nach der Ernte in den eigenen Kühlraum. Das überschüssige Obst wird auf dem Hof in der eigenen Brennerei verwertet. Wir hatten die Gelegenheit diese Produkte zu degustieren. Anschliessend ging es mit dem Bus nach Begunje, zum Gasthaus Avsenik, wo uns ein gutes Mittagessen serviert wurde, mit musikalischem Hintergrund. Jetzt musiziert bereits die 3. Generation Saso Avsenik & seine Oberkrainer. Nach dem Essen gab es noch eine Multivision Show und eine Museumsbesichtigung von Slavko Avsenik. Im späteren Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Bled, hinauf zur Burg Bled, wo wir eine wunderschöne Aussicht genossen. Um 18.00 Uhr war Zimmerbezug im Hotel Golf und um 19.00 Uhr Nachtessen vom Buffet. Während dem Essen zog ein Gewitter über Bled hinweg.

Mittwoch 10. Juni, ab 7.00 Uhr war Frühstück angesagt, denn um 8.00 Uhr war der Bus bereit zur Fahrt nach Vintgarklamm, wo wir durch eine kühle Schlucht wanderten, eine schöne Natursehenswürdigkeit in Slowenien. Auf dem Rückweg aus der Schlucht gab es einige Engpässe, da uns sehr viele Leute entgegen kamen. Die Sonne heizte auch schon wieder kräftig ein und der Bus brachte uns zurück nach Bled, an die Bootsanlegestelle Mlino. Dort warteten drei Ruderboote auf uns die uns zur Insel brachten. Auf der Insel stiegen wir auf den Berg. Wer die Treppe nicht mochte, konnte mit Frau Aleksandra die Schlaufe gehen, was weniger anstrengend war als die Treppe (99 Stufen). Oben angekommen ging es zur Kirche, drinnen war es angenehm kühl. Hier darf man 3 Mal am Glockenstrang ziehen und sich etwas wünschen. Wenn einem das Glück hold ist, geht der Wunsch in Erfüllung, wenn nicht, sollte man es in einem Jahr wiederholen. Langsam wird es Mittag, wir gehen zum Bus zurück und der Chauffeur bringt uns nach Studor, zum Bauernhof Gartner. Der Besitzer, ein original Wocheiner Senner, erklärt uns seine selbst hergestellten Produkte, die wir zum Mittagessen verkosten konnten. Nach einer kurzen Fahrt zum Wocheinersee hatten wir dort angekommen 2 Stunden zur freien Verfügung. Die einen gingen spazieren, andere machten eine Schifffahrt und diejenigen die es noch ruhiger wollten, fanden in einem Gartenbeizli Erholung. Die Zeit verging und langsam kamen alle gewohnt pünktlich zum Bus zurück, der uns wieder zum Hotel brachte, wo wir wieder ein gutes Abendessen genossen. So ging ein gemütlicher Tag zu Ende.

Donnerstag 11. Juni, nach dem Frühstück mussten wir unser Gepäck in den Bus verladen, denn um 8.00 Uhr ging die Fahrt nach Ljubljana zur Stadtrundfahrt. Zu Fuss ging es durch die Altstadt, wo ein grosser Markt stattfand. Um 11.30 Uhr fuhr uns der Bus nach Postonja zum Mittagessen. Anschliessend ging es zur weltberühmten Schönheit, der Höhle von Postonja, es ist die grösste und längste Höhle mit 21 km. Mit einem kleinen Zug werden wir in die Höhle gefahren, anschliessend geht es zu Fuss weiter, an 5 Meter hohen Tropfsteinsäulen vorbei. Die Höhlenbahn bringt uns wieder ans Tageslicht. Die vielen Sehenswürdigkeiten sind unbeschreiblich! Jetzt geht die Fahrt weiter zum Weinkeller Vinakoper. Hier besichtigen wir den Weinkeller und degustieren den einen oder anderen Tropfen, es gab noch die Möglichkeit Wein einzukaufen. Nach einer kurzen Fahrt sind wir in Portoroz beim Hotel gut angekommen, wo wir unsere Zimmer bezogen und dann ein feines Nachtessen genossen.

Freitag 12. Juni, heute Morgen fahren wir erst um 8.30 Uhr ab zur Fischfarm im Meer. Mit dem Boot geht es hinaus zur Fischzucht der Familie Fonda, die sich entschlossen hat die besten Zuchtfische der Welt aufzuziehen. Herr Fonda erklärt uns wie sie mit ihrem Spezialfutter die Fische füttern, dass konnten wir mit erleben. Jetzt ist es Zeit, für das auf dem Schiff zubereitete Mittagessen. Es gab Miesmuscheln, gebratener Fisch und Maisschnitten. Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Stimmt nicht, alle assen das Menü. Nach einer Schifffahrt der Küste entlang, sind wir im Hafen angekommen und geniessen dort noch ein Glace. Der Bus bringt uns zum Gestüt von Lipica. Bei der Besichtigung des ältesten Gestüts erfahren wir einiges über diese edle Pferderasse. Zum Schluss sahen wir noch eine Vorführung der klassischen Reiterschule. Der Bus bringt uns wieder zurück zum Hotel, wo wir uns erfrischen, um dann Piran anzuschauen und das Abendessen zu geniessen. Um 22.00 Uhr bringt der Bus uns zum Hotel zurück.

Samstag 13. Juni, zum letzten Mal das Frühstückbuffet geniessen, dann geht es langsam Heimwärts. Das Gepäck wird im Bus verstaut und los geht es zu den Salinen. Wir spazieren den Salzfelder entlang Richtung offenes Meer. Uns wird beim Hauptgebäude erklärt wie das Meersalz gewonnen wird. Die Salzgewinnung wird nur noch auf der halben Fläche betrieben, die andere Hälfte wird Naturpark. Auf dem Rückweg zum Bus konnten wir noch Meersalz kaufen. Bei sehr schönem und warmem Wetter verlassen wir die Küste. Der Bus bringt uns via Autobahn zum Gasthaus Ancka in Sencur wo ein gutes Essen auf uns wartete. Auf der Fahrt zum Mittagessen wurde von vielen das Mittagsschläfchen vorgezogen. Pünktlich brachte uns der Chauffeur zum Flugplatz. Es heisst Abschied nehmen von einem schönen und sauberen Land, das eine Reise wert ist. Eine schöne, gemütliche und interessante Reise geht in Kloten zu Ende.

Verfasst von Reiseteilnehmern, Fritz und Berti Horr



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