Zwischenbegrünung

Auf das Jahr 2017 wurde die Regelung der Zwischenbegrünung gelockert. Der Grundsatz blieb jedoch bestehen. Folgt nach der Ernte einer Sommerkultur im selben Kalenderjahr keine Kultur mehr, muss eine Zwischenbegrünung (Zwischenfutter oder Gründüngung) angelegt werden. Die fixen Termine wurden jedoch aufgehoben. So kann die Zwischenkultur nach eigenem Gutdünken umgebrochen werden. Auf Stufe ÖLN gibt es keine Regelung, wie lange die Zwischenkultur bestehen soll. Aus Sicht der guten landwirtschaftlichen Praxis sollte die Zwischenkultur jedoch einige Wochen bestehen bleiben. Sonst kommen die positiven Eigenschaften wie Bodendurchwurzelung, Nährstoffspeicherung, Nährstoffanreicherung nicht zum Tragen. Wir empfehlen daher, dass die Begrünung mindestens 6 Wochen bestehen bleiben sollte.

Wichtig: Ausfallraps oder Getreide gelten nicht als Begrünung.

Vorsicht bei Landschaftsqualität: Wer bei der Massnahme ZH6 (blühende Zwischenkulturen) mitmacht, muss die Gründüngung bis am 15. August gesät haben. Die Gründüngung kann dann auch erst umgebrochen werden, wenn die Kulturen zur Blüte kamen. Ansonsten gilt die Massnahme als nicht erfüllt

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