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Käse-Innovation aus dem Zürcher Oberland

Am 6. November 2020 wurde am Strickhof der erste Zürcher Salzlakenkäse vorgestellt: «Lindi». Produziert von einer Zürcher Käserei mit Milch von Zürcher Milchproduzenten: In der Spezialität steckt viel Regionalität und Innovation. Unterstützt wurde das Projekt von «Innovativi Puure» – einem Förderinstrument des Zürcher Bauernverbands und des Strickhofs.

 

Am 6. November 2020 stellten die Projektverantwortlichen den ersten Zürcher Oberländer Salzlakenkäse «Lindi» der Öffentlichkeit vor. Ein Produkt, das die regionale Wirtschaft stärken und Kulturen zusammenbringen soll.

Verschiedene Faktoren spielen bei der heutigen Nahrungsmittelproduktion eine wichtige Rolle, so unter anderem eine ökologische Produktionsweise oder ein fairer Milchpreis für die Bauern. Unter der Berücksichtigung dieser und weiterer Aspekte entwickelten Ernst Friedli (Milchwirtschaftsberater am Strickhof) und Käsermeister Stefan Bürki im Auftrag von Kantonsrat Daniel Wäfler und Unternehmer Zija Shabani den neuen Salzlakenkäse, der auf den Namen «Lindi» getauft wurde. Hergestellt wird der Käse durch die Käserei Herschmettlen in Ottikon (Gossau ZH). Gehört der Salzlakenkäse im Balkan schon lange zum täglichen Menüplan, ist er bei uns noch fast ein Unbekannter. Ziel ist es, den «Lindi» und damit den Salzlakenkäse auch in der Schweiz zu etablieren – lässt er sich doch äusserst vielseitig in der Küche und auf dem Apéro-Tisch einsetzen.

Anlässlich der offiziellen «Käse-Taufe» am Strickhof, die aufgrund der geltenden Covid19-Regelungen im kleinen Rahmen stattfand, stellte Projektleiter Daniel Wäfler das spannende Projekt vor. «Krisen bieten immer auch Chancen. Anfangs Jahr hätten wir nicht gedacht, dass wir heute diesen Salzlakenkäse präsentieren können. Das Projekt soll gerade auch in der heutigen, schwierigen Zeit hoffentlich ein positives Zeichen setzen», hält er fest.

Im Anschluss wurden der Salzlakenkäse und damit auch der Name des Produkts feierlich enthüllt. Die Bezeichnung «Lindi» steht einerseits als Abkürzung der Gemeinde Lindau, wo mit dem Bläsihof im Jahre 1824 die wohl älteste Landwirtschaftsschule der Schweiz gegründet wurde und mit dem heutigen Strickhof eine der modernsten landwirtschaftlichen Bildungsinstitutionen der Schweiz ihren Sitz hat. Andererseits steht er auch für das Weiche und Zarte, wie die Linde mit ihrem Holz oder eben der Salzlakenkäse.