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Neue Meisterlandwirtinnen und Meisterlandwirte

Die vom Schweizer Bauernverband organisierte Diplomfeier der Meisterlandwirtinnen und Meisterlandwirte fand am 26. August 2021 am Strickhof statt. Wir gratulieren den 2 Absolventinnen und 50 Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.

9 Landwirtinnen, 83 Landwirte sowie 2 Bäuerinnen aus der Deutschschweiz haben heuer die Höhere Fachprüfung bestanden. Die Diplomübergabe an die frisch gebackenen diplomierten Bäuerinnen, Meisterlandwirtinnen und Meisterlandwirte fand bzw. findet aufgrund von Corona an zwei separaten Feiern statt – Ende August am Strickhof Lindau und Anfang September am Inforama Rütti. Organisiert wurden die Feiern von Agriprof, einem Geschäftsbereich des Schweizer Bauernverbands (SBV).

Am 26. August durften am Strickhof 2 Meisterlandwirtinnen und 50 Meisterlandwirte ihre wohlverdienten Diplome in Empfang nehmen. Diese absolvierten die anspruchsvolle und intensive Weiterbildung an folgenden landwirtschaftlichen Bildungszentren: BBZ Arenenberg, BBZN Hohenrain/Schüpfheim, BBZ Pfäffikon, Plantahof, bzb Rheinhof, LBBZ Schluechthof und Strickhof.

Aktive Rolle übernehmen

Strickhof-Direktor und Gastgeber Ueli Voegeli eröffnete die Diplomfeier. Er sprach von einem Freudentag – nicht nur für die Diplomanden, sondern auch für die Schweizer Landwirtschaft. «Unsere Landwirtschaft, unsere Gesellschaft und unser Land brauchen Leute wie sie – Meisterinnen und Meister ihres Faches.»

Bauernverbandspräsident Markus Ritter gratulierte in seiner Rede allen Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss: Es sei eine enorme Leistung, diese Weiterbildung nebst einer grossen beruflichen Beanspruchung zu absolvieren. Er blickte zurück auf das Jahr 1993, als er in Winterthur sein Meisterdiplom in Empfang nehmen durfte. Bewegte Zeiten seien es damals gewesen. Gleiches gelte auch für die Gegenwart, sagte Markus Ritter mit Blick auf die beiden Pflanzenschutzmittel-Abstimmungen im Juni 2021. Der SBV-Präsident appellierte an die Absolventinnen und Absolventen, das erworbene Fachwissen nicht nur für den eigenen Betrieb zu nutzen, sondern es auch in der Gesellschaft einzubringen und eine aktive Rolle zu übernehmen – beispielswiese in einem Verband oder in der Politik. Markus Ritter betonte die Wichtigkeit, mit der nicht-landwirtschaftlichen Bevölkerung einen Dialog zu führen und ihr die landwirtschaftliche Produktion zu erklären.

Vom Meisterlandwirt zum Regierungsrat

Der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker freute sich, dass er als Finanzdirektor zu den Absolventinnen und Absolventen reden durfte. Grund: Der SVP-Politiker ist selber Meisterlandwirt. 1983 habe er das Diplom erlangt, betonte er. Während 30 Jahren habe er einen Betrieb geführt. Noch heute stehe er wöchentlich einmal im Stall und melke Kühe. Er sei früh in die Politik eingestiegen und habe Karriere gemacht: Kantonsrat, Stadtrat von Wädenswil und Regierungsrat des Kantons Zürich. «Als Meisterlandwirtin und Meisterlandwirt steht ihnen alles offen», sagte Ernst Stocker zu den Absolventinnen und Absolventen.

Nach dem Gastreferat von Regierungsrat Ernst Stocker folgte die Übergabe der Meisterdiplome durch Hansruedi Häfliger, Präsident der Prüfungsleitungskommission. Besonders geehrt wurden Fabian Wandeler, Gunzwil LU, für seinen herausragenden Abschluss mit der Note 5.8. Severin Kälin aus Immensee SZ erreichte die Note 5.6.