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Austausch trotz Einschränkungen

Diese Woche haben sich die Abschlussklassen vom Strickhof und die Lernenden der Fachschule für Haldensleben (Ostdeutschland) online kennengelernt und gegenseitig die Landwirtschaft ihres Landes nähergebracht.

«Schön, dass wir uns trotz Corona-Einschränkungen mit der Schule Haldensleben austauschen können», sagte der Lernende Elia Böhler. «Wir sehen, dass ein Austausch auf diese Art auch spannend sein kann», ergänzte sein Klassenkamerad Joël Peter. Die beiden angehenden Landwirte EFZ haben diese Woche mit drei Schulkollegen auf dem Betrieb von Familie Peter in Rickenbach ZH ein kurzes Video über den Betriebszweig Grossviehmast produziert. Auch die anderen Lernenden aller vier Abschlussklassen Landwirt EFZ vom Strickhof stellten in Videos verschiedene Betriebszweige der Schweizer Landwirtschaft vor. Am Mittwoch tauschten sie die Videos mit den Lernenden aus Ostdeutschland aus. So konnten sie sich gegenseitig die Landwirtschaft ihres Landes näherbringen. Die Lernende Andrea Albrecht resümierte: «Die Betriebe in Deutschland sind zwar grösser, die Bauernfamilien dort sind aber mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert wie die Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz.» Und für den Lernenden Jan Rubin war es eindrücklich zu sehen, wie gross die Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Betrieben noch immer sind.

Partnerschaft seit bald 30 Jahren

Die Partnerschaft zwischen dem Strickhof und der Landwirtschaftsschule in Sachsen-Anhalt besteht seit bald 30 Jahren. Die übliche Fachreise der Abschlussklassen des Strickhofs nach Ostdeutschland konnte in diesem Jahr aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen nicht stattfinden. Während drei Tagen hatten die Lernenden beider Länder nun die Gelegenheit, sich online auszutauschen. Begonnen haben die Projekttage mit einer gegenseitigen Vorstellungsrunde und einem Referat vom Schweizer Bauernverband über das Filmemachen. So konnten sich die jungen Berufsleute auch wichtige Fähigkeiten für den digitalen Berufsalltag aneignen.

 

Text: Ursina Berger