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Eine Abteilung des Amtes für Landschaft und Natur (ALN)
der Baudirektion Kanton Zürich
Ambrosia-Informationen an die Gemeinden
 

Ambrosia-Info Nr. 1 / 2010 (19. Mai 2010)

 

1. Rückblick

Dank dem Einsatz der Gemeinden und der Unterhaltsdienste konnten die meisten Ambrosia-Bestände getilgt werden. Die Zahl der gemeldeten Bestände hat von 594 im Jahr 2006 auf 41 im Jahr 2009 abgenommen (Details siehe Tabelle, PDF-Datei). Besonders stark abgenommen haben die Kleinbestände in den Hausgärten, dies verdanken wir der besseren Qualität des Vogelfutters. Einige grosse oder sehr grosse Vorkommen werden uns noch weiter beschäftigen, in diesen Fällen hat die Zahl der noch vorhandenen Pflanzen stark abgenommen, bis keine mehr keimen braucht es noch etwas Geduld.

 

2. Vorgehen 2010

Es sind keine Ambrosia-Kurse mehr geplant, auf Wunsch bieten wir den Gemeinden zusammen mit der Sektion Biosicherheit Kurse an zum erkennen und Bekämpfen von anderen Problempflanzen (Siehe Punkt 4). Auf Wunsch stellen wir Ihnen wiederum Musterpflanzen zur Verfügung. Diese müssen Sie bis Ende Mai bestellen (ambrosia.strickhof@bd.zh.ch oder bei Denise Frei Tel. 052 224 28 70) Die Kontrollen werden wie bisher weitergeführt: Also vorwiegend "Nebenbei-Kontrollen"; bei der Arbeit draussen auch auf Ambrosia achten. Gezielt kontrollieren müssen Sie: Grössere Bestände aus den Vorjahren, alle Sonnenblumenfelder (Rand abschreiten), Ränder von 2008 und 2009 neu gebauten Wegen und Strassen, grössere Erdhaufen und Humusdeponien.

 

3. Bekämpfung von Riesenbärenklau

Riesenbärenklau kann bei Hautkontakt starke Verbrennungen auslösen. Im Rahmen der Ambrosiakurse wurde jeweils auch über die Bekämpfung informiert. Die meisten Gemeinden haben in den letzten Jahren die öffentlich zugänglichen Pflanzen erfolgreich entfernt. Im GIS wurden aber die Standorte nicht als getilgt eingetragen. Bitte melden Sie die erfolgreiche Bekämpfung mit einem GIS-Eintrag oder per Mail. Es ist in hohem Masse erwünscht, wenn die Gemeinden im Interesse ihrer Bevölkerung diese Pflanze weiterhin entfernen. Eine Bekämpfungspflicht besteht zwar nicht, sinnvoll ist es alleweil.

 

4. Kurse zum erkennen und bekämpfen von Problempflanzen

Verschiedene eingeschleppte Pflanzen bereiten ebenfalls Probleme (Japanknöterich, Springkraut, Goldruten, Kreuzkräuter usw). Je früher man die Bekämpfung anpackt, desto einfacher und billiger geht es, die Beispiele Ambrosia und Riesenbärenklau zeigen das. Die Sektion Biosicherheit und der Strickhof bieten gemeinsam dezentrale Kurse an zu diesem Thema. Dauer 1,5 - 2 Stunden. Ort nach Absprache mit den interessierten Gemeinden. Mögliche Daten sind Mittwoch (ganzer Tag) und Donnerstag-Nachmittag in den Wochen 24, 25, 26, 27, 28. Bitte melden Sie sich bis Ende Mai bei Denise Frei (ambrosia.strickhof@bd.zh.ch oder Tel. 052 224 28 70) wenn Sie an der Durchfürhung eines Kurses in Ihrer Gemeinde interessiert sind. Das Kursprogramm wird in den ersten Junitagen festgesetzt, es wird allen Gemeinden zugestellt.